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Traser Technik-Info

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Entdecken Sie die trigalight® Beleuchtungstechnologie

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Datumsbeleuchtung

Wussten Sie, dass viele Modelle mit einer Datumsbeleuchtung ausgestattet sind?

traser® swiss H3 watches ist eine der wenigen Uhrenmarken, die ein beleuchtetes Datum haben. Das Datum kann so während 5 Jahren bei schlechtem Licht und in der Dunkelheit abgelesen werden.

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Innovative Schweizer Präzisionstechnologie

Die Herstellung des selbstleuchtenden Leuchtsystems trigalight® ist das Resultat jahrzehntelanger intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Radiolumineszenz. Die Firma mb-microtec ag ist die zur Zeit weltweit einzige Herstellerin dieser Uhren-Beleuchtungstechnologie. trigalight® kommt ohne Batteriestrom oder Aufladung durch Tageslicht aus, ist wartungsfrei und hat eine garantierte Leuchtkraft von mindestens 10 Jahren.

Funktionsprinzip

trigalight® sind luftdicht verschlossene Glasröhrchen, die auf der Innenseite mit einem Leuchtstoff beschichtet sind. Die Schicht wird mit Elektronen beschossen, wodurch diese zum Leuchten angeregt wird (teilweise Umwandlung der Bewegungsenergie der Elektronen in Licht). Die notwendigen Elektronen bei einem trigalight® entstehen durch den radioaktiven Zerfall von Tritium (einem Isotop des Wasserstoffes).

Tritium

trigalight® sind mit Tritiumgas gefüllt. Tritium ist instabil und zerfällt unter Aussendung von Beta-Strahlen (Elektronen) mit einer Halbwertszeit von 12.3 Jahren zu Helium. Das abgegebene Elektron mag die menschliche Hautschicht beispielsweise nicht zu durchdringen und kann von einem Blatt Papier problemlos gestoppt werden. Insgesamt werden für sämtliche Leuchtmarkierungen einer traser® H3 Uhr maximal 1 GBq (Giga Bequerel) Tritium verwendet.

Grösse eines trigalight®

Die mb-microtec ag ist heute in der Lage, trigalight® von lediglich 0.5 mm Durchmesser und 1.3 mm Länge herzustellen. trigalight® gibt es in verschiedenen Farben, wobei Grün die hellste und vom menschlichen Auge am besten erkennbare Farbe ist.

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Weitere Informationen zur trigalight® Beleuchtungstechnologie

Die industrielle Nutzung von in Glasröhrchen eingeschlossenem Tritium-Gas ist die zeitgemäße Methode zur Beleuchtung von Uhren, bei denen es auf jederzeit mögliche Ablesbarkeit ankommt.

Die sogenannte GTLS-Technologie (Gaseous Tritium Light Source) nutzt das Prinzip der betastrahlungsinduzierten Lumineszenz und ersetzt die früheren Leuchtfarben und die damit verbundenen Gefahren, wie etwa Partikelabrieb oder den Einsatz schwerer Isotope.

Das Tritium-Gas wird in Glaskapillaren, die auf der Innenseite mit lumineszierendem Leuchtstoff versehen wurden, abgefüllt (trigalight®). Tritium ist instabil und zerfällt unter Aussendung von Beta-Strahlen (Elektronen) mit einer Halbwertszeit von 12.3 Jahren zu Helium. Die Betastrahlung regt den Leuchtstoff an und es kommt dadurch zu einer permanenten Lichtaussendung. Der gesamte Vorgang findet in geschlossenen Glaskapseln statt und ist somit ungefährlich für Mensch und Umwelt.

Dieser Vorgang hält für rd. 24 Jahre an (Garantie auf gleichbleibende Qualität wird gegeben für 10 Jahre).

Die Beta-Strahlung des Tritiums hat eine relativ geringe Energie bei gleichzeitig hoher spezifischer Aktivität des Isotops. Sie ist im Prinzip bereits durch ein Blatt Papier abgeschirmt und kann die menschliche Hautschicht beispielsweise nicht durchdringen. Insgesamt werden für sämtliche Leuchtmarkierungen einer traser® swiss H3 watch Uhr maximal 1 GBq Tritium verwendet, wodurch die gesetzliche Limite eingehalten wird.

Tritium-Gas

Gasförmiges Tritium entspricht dem Wasserstoff und ist sehr flüchtig, d. h. selbst im sehr unwahrscheinlichen Fall des Brechens eines Röhrchens würde es sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 3m/Sek. verflüchtigen und auf ein großes Volumen verteilen. Ein Einatmen des kompletten Inhalts einer Uhr, obschon auch dies als gesundheitlich kaum problematisch klassifiziert wäre, ist dadurch sehr unwahrscheinlich bis nahezu unmöglich.

Die mögliche maximale Aktivität des kompletten Tritiumgehalts in einer Uhr liegt unter dem geltenden EU-Grenzwert von ≤ 1 Gigabecquerel. Die potenzielle Dosis der Strahlenexposition in einem Schadensfall ist 1000-mal geringer als die sogenannte „natürliche Strahlung“ und entspricht der gleichen Dosis wie der Verzehr einer Banane jeden zweiten Tag pro Jahr oder 1,5 Tage der natürlichen Strahlung. 


Vergleich mit natürlichen Strahlenquellen

Vergleich der Folgedosis infolge des Zerbrechens und kompletten Inhalierens einer Tritiumuhr mit anderen künstlichen Strahlenexpositionen:

Strahlenart Dosis
30 Zigaretten/Tag 1 60mSv/Jahr
Computertomografie 2 10 mSv/Anwendung
Interkontinental Flug 3 0.060 mSv/Flug
Zerbrechen 1 GBq
Uhr oder GTLS
≈ 0.008 Max. mSv/Ereignis

1 Office of Research Services, Division of Radiation Safety. "F. Typical Sources of Radiation Exposure". United States National Institutes of Health. Retrieved 2012-05-06.

2 Effective doses in radiology and diagnostic nuclear medicine: a catalog. Mettler FA Jr. Et al., Radiology 2008 Jul ; 248(1):254-63. doi: 10.1148/radiol. 2481071451.

3 Jahresberichte Umweltradioaktivität und Strahlendosen, BAG 2013

 

strahlendosis-pro-person

Durchschnittliche jährliche Strahlendosis pro Person in der Schweiz (Quelle Bundesamt für Gesundheit BAG)